HomeMusikmittelschuleKlassenUnterrichtAHS/BHSBerufsorientierungLinks

GESCHICHTLICHES
zur Schule 

1384 
Der bayrische Jägermeister und Pfandinhaber der Herrschaft Rattenberg, Hans Kummersbrucker, stiftet das Augustiner-Eremitenkloster. 

1386
Baubeginn der Klosteranlage

1391 
Einweihung der Klosteranlage durch Johannes, Bischof von Solana, Weihbischof von Freising und Regensburg, am 26.11.1391 

1393 
Rattenberg wird offiziell zur Stadt erhoben. 

1504 
Rattenberg - bisher jahrhundertelang bayrisch - kommt zu Tirol und zum Hause Österreich. 

1707 
Die lombardischen Stukkateure D.F. Carlone 
und P. d'Allio schmücken verschiedene Räume mit künstlerisch wertvollen Stukkaturen. 

1817 
Aus Mangel an Augustinermönchen übernimmt der Servitenorden das Kloster. 

1969 
Der letzte Pater des Klosters, Dr. Justinus Walser, stirbt. 

1970 
Die Stadtgemeinde Rattenberg unter Bürgermeister Josef Handle erwirbt das Klostergebäude. 

1971 
Das Amt der Tiroler Landesregierung entscheidet sich für die Stadt Rattenberg 
als Schulsprengelstandort für die umliegenden Gemeinden. Das ehemalige Klostergebäude wird nun Schule. Norbert Gögl wird der erste Direktor der Sprengelhauptschule. 
Der Schulbetrieb der selbständigen HS wird mit sieben Klassen aufgenommen.

1972 
Der Hauptschulverband wird unter dem Vorsitz des Bezirkshauptmannes Dr. J. Riccabona am 2. März 1972 konstituiert. Gründungsbürgermeister sind: 
Bgm. Josef Handle für Rattenberg, 
Vizebgm. Dir. Norbert Gögl für Kramsach, 
Bgm. Johann Gasteiger für Radfeld und 
Bgm. Konrad Neuhauser für Brandenberg. 
Bgm. Josef Handle wird zum Obmann 
des Hauptschulverbandes Rattenberg, Kramsach, Radfeld und Brandenberg gewählt. 

1973 
Der Turnsaaltrakt mit darüberliegenden Klassenräumen wird fertiggestellt. 

 1985 
OSR Dir. Norbert Gögl geht nach fünfzehnjähriger verdienstvoller Schulleitertätigkeit in Pension. 

1986 
Die Tiroler Landesregierung ernennt Alfons Neuhauser zum neuen Direktor der Hauptschule Rattenberg. 

1989 
Einführung der Musikhauptschule. Eine Klasse pro Jahrgang wird als "Musikklasse" geführt. Hier sollen die musikalischen Talente der Sprengelgemeinden besonders gefördert werden. 

1991 
Die Schule feiert das 600-Jahre-Weihejubiläum des Gebäudes mit mehreren Festveranstaltungen. Die erste Generation von Personalcomputern hält in dieser Schule Einzug. 

1995 
Das Dachgeschoss des Turnsaalbereiches wird ausgebaut. Dadurch werden neue Unterrichtsräume gewonnen. 

1996 
Die HS-Rattenberg begeht das 25-jährige Bestandsjubiläum. Bezirkshauptmann 
Dr. W. Philipp besucht aus diesem Anlass am 5. Juni 1996 die Schule. 
375 Schüler/-innen werden in diesem Jahr von 30 Stammlehrern/-innen in 14 Klassen unterrichtet. 

1998 
Landeshauptmann Dr. W. Weingartner beehrt am 26. Mai 1998 die HS/MHS Rattenberg mit einem ausführlichen Besuch. 
Bgm. Josef Handle beendet nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit (1972 - 1998) die Funktion als Obmann des Hauptschulverbandes. Der neue Hauptschulverband setzt sich 1998 aus folgenden Mitgliedern zusammen: 
Obmann: Bgm. Franz Wurzenrainer, Rattenberg
Bgm. Egon Außerhofer, Kramsach 
Bgm. Erich Laiminger, Radfeld 
Bgm. Albert Ender, Brandenberg 
GV Friedrich Margreiter, Kramsach 

2000
Der Ausbau des Dachgeschosses über dem Klostertrakt wird erfolgreich abgeschlossen. Somit sind neue Räume für eine Schülerbibliothek, für den Textilen Werkraum, für Musikunterricht, für einen Computer-Steuerungsraum sowie weitere Klosetts für Knaben und Mädchen geschaffen worden. Zudem wird eine Brandschutzmauer im westseitigen Verlauf der Haupttreppe errichtet, die auch über das Hauptdach reicht. 

2002 
Am Freitag, 4. Jänner 2002, bricht bei Auftauarbeiten einer abgefrorenen Wasserleitung im Bereich der Schulküche eine riesige Brandkatastrophe aus. Die Schulküche, der Medienraum, der neue Computer- Steuerungsraum, der Informatikraum und ein Gruppenraum werden total vernichtet. 
Drei angrenzende Klassenräume und ein Gruppenraum sind schwerst beschädigt und unbenützbar. Dennoch wird einige Tage später für die 334 Schüler der Unterricht - zwar etwas beengt - wieder aufgenommen. Für alle unsere Schulpartner, also Schüler/-innen, Eltern, Lehrer/-innen, Schulleitung und Hauptschulverband gilt es jetzt erst recht, die schulischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern unter dem Motto: 

"Non scholae sed vitae discimus." 
(Spruch der Antike) 

oder 

"Mit Herz, Verstand und frohem Sinn - für die Zukunft unserer Schüler in der historischen Stadt am Inn."

2011

Die Veränderungen im schulischen Bereich, machten einen Schulzubau unumgänglich. Der Hauptschulverband beschloss somit einen Zubau an der Südseite des Gebäudes. Im Zuge der Erneuerung konnte auch der Turnsaal neu gestaltet werden. Nun erstrahlt die Schule in neuem Design. Neben dem funktionell eingerichteten Turnsaal mit Glasfassade, Zuschauergalerie und neu gestalteten Umkleidekabinen, wurden im Neubau zudem ein Werkraum, ein Aufenthaltsraum und eine zusätzliche multimediale Klasse geschaffen. Der Neubau wurde am 3. Februar 2012 eingeweiht.

2014

Die ehemalige Hauptschule Rattenberg, wird nun gänzlich als Neue Mittelschule Rattenberg mit Musikmittelschule geführt.